Prinzipien der Epidemiologie: Lektion 4, Abschnitt 1

Nominalmessungen haben keine intrinsische Ordnung und der Unterschied zwischen den Ebenen der Variablen hat keine Bedeutung. In der Epidemiologie sind Geschlecht, Rasse oder Expositionskategorie (Ja / Nein) Beispiele für nominelle Messungen. Ordnungsvariablen haben zwar eine intrinsische Reihenfolge, aber auch hier sind Unterschiede zwischen den Ebenen nicht relevant. Beispiele für ordinale Variablen sind "niedrig, mittel, hoch" oder vielleicht Kategorien anderer Variablen (z. B. Altersbereiche). Diskrete Variablen haben Werte, die ganze Zahlen sind (z. B. Anzahl der kranken Personen, die einem Risikofaktor ausgesetzt waren). Schließlich können kontinuierliche Variablen einen beliebigen Wert in einem Bereich haben (z. B. Zeitspanne zwischen dem Servieren der Mahlzeit und dem Auftreten von Magen-Darm-Symptomen; Kindersterblichkeitsrate).

Bevor eine Anzeige epidemiologischer Daten erstellt wird, ist es wichtig, zunächst den zu übermittelnden Punkt zu bestimmen. Markieren Sie eine Änderung gegenüber früheren Mustern in den Daten? Zeigen Sie einen Unterschied in der Inzidenz nach geografischem Gebiet oder nach einem vorgegebenen Risikofaktor? Welche Interpretation soll der Leser erreichen? Ihre Antwort auf diese Fragen hilft bei der Auswahl der Anzeige.

Um Daten effektiv analysieren zu können, muss sich ein Epidemiologe mit den Daten vertraut machen, bevor er Analysetechniken anwendet. Der Epidemiologe kann zunächst einzelne Aufzeichnungen untersuchen, wie sie in einer Zeilenliste enthalten sind. Nach dieser Überprüfung wird eine Tabelle erstellt, in der die Daten zusammengefasst werden. Manchmal sind die resultierenden Tabellen die einzige Analyse, die benötigt wird, insbesondere wenn die Datenmenge gering und die Beziehungen unkompliziert sind.

Wenn die Daten komplexer sind, können Grafiken und Diagramme dem Epidemiologen helfen, breitere Muster und Trends zu visualisieren und Abweichungen von diesen Trends zu identifizieren. Abweichungen in den Daten können wichtige neue Erkenntnisse oder nur Fehler bei der Eingabe oder Codierung darstellen, die korrigiert werden müssen. Daher können Tabellen und Grafiken hilfreiche Werkzeuge zur Überprüfung und Analyse der Daten sein.

Sobald eine Analyse abgeschlossen ist, dienen Tabellen und Grafiken als nützliche visuelle Hilfsmittel, um die Daten anderen zu beschreiben. Denken Sie bei der Erstellung von Tabellen und Grafiken daran, dass Ihr Hauptzweck darin besteht, Informationen zu kommunizieren.

Tabellen und Grafiken können mit einer Vielzahl von Medien dargestellt werden. In der Epidemiologie sind Print und Projektion die häufigsten Medien. Diese Lektion konzentriert sich auf die Erstellung effektiver und attraktiver Tabellen und Grafiken für den Druck und bietet auch Vorschläge für die Projektion. Am Ende präsentieren wir Tabellen, in denen alle vorgestellten Techniken und Richtlinien für die Verwendung zusammengefasst sind.

Lektion 4 Übersicht