Student Interview Teams

Einführung

Staatliche und lokale Gesundheitsbehörden sind die vorderste Front für Aktivitäten zur Überwachung und Bekämpfung von Krankheiten. 1,2 Eine Umfrage unter staatlichen Programmen für lebensmittelbedingte Krankheiten aus dem Jahr 2010 ergab, dass zusätzliches Personal erforderlich ist, um die volle Kapazität zu erreichen.3 Patienten mit lebensmittelbedingten Krankheiten sind die beste Informationsquelle über das, was sie gegessen haben und möglicherweise ihre Krankheiten übertragen haben. Eine detaillierte Befragung von Fällen so bald wie möglich nach Erkennung ihrer Krankheit ist der Schlüssel zur Implikation von Nahrungsmitteln. Solche Befragungen sind arbeitsintensiv, so dass unzureichende Kapazitäten die Vollständigkeit und Aktualität der Einzelfalluntersuchungs- und Ausbruchsreaktionsaktivitäten sowie die Fähigkeit zur Teilnahme an Aktivitäten mit mehreren Gerichtsbarkeiten direkt beeinträchtigen können. Dies verringert die Effektivität des Erkennens, Reagierens und Kontrollierens von Ausbrüchen mit mehreren Gerichtsbarkeiten. 4,5

Um dem Kapazitätsbedarf, insbesondere dem Bedarf an zusätzlichen Befragungskapazitäten, gerecht zu werden, haben staatliche und lokale Gesundheitsabteilungen mit akademischen Institutionen zusammengearbeitet, um Studenten, die sich auf eine Karriere im öffentlichen Gesundheitswesen vorbereiten, als vorübergehende Kapazitätssteigerung oder als integrierten Bestandteil ihrer Überwachungs- und Ausbruchsreaktionsteams zu rekrutieren. Schülerteams haben die Fähigkeit verbessert, auf Ausbrüche in einigen Ländern zu reagieren und diese zu beheben, und den Schülern gleichzeitig praktische Erfahrungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit vermittelt. Bis 2010 gaben ungefähr 25% der akkreditierten Schulen für öffentliche Gesundheit an, eine Form von Schülerreaktionsteams eingerichtet zu haben.6 Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Liste der von Experten geprüften Veröffentlichungen von FoodCORE, in denen Schülerreaktionsteams beschrieben werden (Anhang D). Cdc-pdf [PDF - 1 Seite ].

In einigen staatlichen und lokalen Gesundheitsabteilungen haben studentische Freiwillige bei bestimmten Ereignissen oder Reaktionen kurzfristige Schwallkapazitäten bereitgestellt. In anderen Ländern, darunter acht FoodCORE-Zentren, haben bezahlte ständige Schülerteams zur täglichen Überwachung und Reaktion von Krankheiten des Gesundheitsministeriums beigetragen und Kapazitäten für bestimmte Untersuchungen und Ereignisse bereitgestellt. Die Einbeziehung von Schülern in Routinetätigkeiten bietet eine umfassendere Erfahrung und eine wertvolle Ausbildung für Schüler. Beispielsweise bieten Routineinterviews die Möglichkeit, Interviewfähigkeiten außerhalb einer akuten Reaktion zu üben und zu verbessern, wenn Ressourcen und Zeit für das Training begrenzt sind.

In der veröffentlichten Literatur finden sich nur wenige Informationen zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung von studentischen Teams in öffentlichen Gesundheitsbehörden. Die FoodCORE-Modellpraxis: Schülerinterviewteams sollen die Praktiken beschreiben, die in FoodCORE-Zentren zur Einrichtung, Implementierung und Wartung von Schülerteams für die Überwachung und Reaktion der öffentlichen Gesundheit eingesetzt werden, wobei der Schwerpunkt auf Krankheiten liegt, die wahrscheinlich über Lebensmittel übertragen werden. Die spezifischen Rollen und Verantwortlichkeiten der Schülerteams variieren je nach Land und umfassen die Durchführung routinemäßiger Fall-Patienten-Interviews, die Unterstützung bei der Anstiegskapazität während einer Reaktion auf einen bestimmten Ausbruch oder ein bestimmtes Ereignis, die Dateneingabe und spezielle Projekte.

Diese Modellpraxis beschreibt erfolgreiche Strategien für die Einbindung von Studenteninterviewteams in ein staatliches oder lokales Gesundheitsamt. FoodCORE bietet auch:

  • Checkliste der Aufgaben zum Aufbau und Betrieb eines Schülerteams (Anhang A) Cdc-pdf [PDF - 1 Seite].
  • Implementierung und Management von Studententeams durch die verschiedenen FoodCORE-Zentren (Anhang B) Cdc-pdf [PDF - 5 Seiten], einschließlich einer Kontaktstelle für jedes Zentrum mit einem Studententeam.