HPV-Impfstoffsicherheit

Die HPV-Impfung ist sehr sicher

Über 12 Jahre Überwachung und Forschung haben gezeigt, dass die HPV-Impfung sehr sicher ist. Jeder HPV-Impfstoff - Gardasil® 9, Gardasil® und Cervarix® - wurde jahrelang umfangreichen Sicherheitstests unterzogen, bevor er von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen wurde. Die FDA lizenziert einen Impfstoff nur, wenn er sicher und wirksam ist und die Vorteile die Risiken überwiegen.

Jeder Impfstoff erwies sich in klinischen Studien als sicher und wirksam. Seit Ende 2016 ist Gardasil® 9 der einzige HPV-Impfstoff, der in den USA erhältlich ist.

Wie bei allen zugelassenen Impfstoffen überwachen CDC und FDA die Sicherheit von HPV-Impfstoffen nach ihrer Zulassung genau. Alle mit diesen Impfstoffen festgestellten Sicherheitsbedenken werden Gesundheitsbeamten, Angehörigen der Gesundheitsberufe und der Öffentlichkeit gemeldet.

Mögliche Nebenwirkungen

Impfstoffe können wie jedes Medikament Nebenwirkungen haben. Häufige Nebenwirkungen des HPV-Schusses sind mild und verschwinden schnell. Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

  • Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen im Arm, in dem der Schuss abgegeben wurde
  • Fieber
  • Schwindel oder Ohnmacht (Ohnmacht nach einem Impfstoff, einschließlich des HPV-Impfstoffs, tritt bei Jugendlichen häufiger auf)
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen oder Müdigkeit
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen

Um Ohnmachtsanfälle und Verletzungen im Zusammenhang mit Ohnmacht zu vermeiden, sollten Jugendliche während der Impfung sitzen oder liegen und nach der Impfung 15 Minuten in dieser Position bleiben.

Es ist wichtig, den Arzt oder die Krankenschwester zu informieren, wenn Ihr Kind an schweren Allergien leidet, einschließlich einer Allergie gegen Latex oder Hefe.

HPV-Impfstoff verursacht keine HPV-Infektion oder Krebs. Der HPV-Impfstoff wird aus einem Protein des Virus hergestellt und ist nicht infektiös, was bedeutet, dass er keine HPV-Infektion oder Krebs verursachen kann.

HPV und Fruchtbarkeit

Es gibt keine Hinweise darauf, dass der HPV-Impfstoff Fruchtbarkeitsprobleme verursacht. Wenn Menschen keinen HPV-Impfstoff erhalten, sind sie anfällig für HPV-Krebs und Krebsvorstufen (abnormale Zellen, die zu Krebs führen können). Frauen, die eine durch HPV verursachte Krebsvorstufe oder Krebs entwickeln, könnten eine Behandlung benötigen, die ihre Fähigkeit zur Geburt von Kindern einschränkt, wie z. B. eine Hysterektomie, Chemotherapie oder Bestrahlung. Die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs könnte eine Frau auch einem Risiko für Probleme mit ihrem Gebärmutterhals aussetzen, was zu einer Frühgeburt führen kann.

Die HPV-Impfung verhindert krebserregende Infektionen und Krebsvorstufen

HPV-Infektionen und Gebärmutterhalskrebs (abnormale Zellen am Gebärmutterhals, die zu Krebs führen können) sind seit der Verwendung des Impfstoffs erheblich zurückgegangen.

  • Bei jugendlichen Mädchen sind die Infektionen mit HPV-Typen, die die meisten HPV-Krebsarten und Genitalwarzen verursachen, um 86 Prozent gesunken.
  • Bei jungen erwachsenen Frauen sind die Infektionen mit HPV-Typen, die die meisten HPV-Krebsarten und Genitalwarzen verursachen, um 71 Prozent gesunken.
  • Bei geimpften Frauen ist der Anteil der Gebärmutterhalskrebserkrankungen, die durch die HPV-Typen verursacht werden, die am häufigsten mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht werden, um 40 Prozent gesunken.

Lang anhaltender Schutz

Studien legen nahe, dass der Schutz durch den HPV-Impfstoff von langer Dauer ist. Studien haben Personen verfolgt, die etwa 10 Jahre lang einen HPV-Impfstoff erhalten haben, und der Schutz bei diesen Personen ist weiterhin hoch. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Schutz im Laufe der Zeit abnimmt.

Lesen Sie mehr: Zusammenfassungen, Berichte und häufig gestellte Fragen zur Sicherheit von HPV-Impfstoffen.

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