Neue Studie zeigt die Prävalenz von Hörverlust bei lärmexponierten Arbeitnehmern im Dienstleistungssektor

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Neue Untersuchungen des Nationalen Instituts für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (NIOSH) gehen davon aus, dass eine große Anzahl lärmexponierter Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor, dem größten Sektor der US-Industrie, ein erhöhtes Risiko für Hörverlust aufweist. Das neue Symbol für externe Studien wurde kürzlich im International Journal of Audiology veröffentlicht.

Arbeitnehmer, die gefährlichen Geräuschen oder hörgeschädigten Chemikalien ausgesetzt sind, können einen beruflichen Hörverlust erleiden. Gefährliche Lärmbelastung ist auch mit hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel verbunden. Hörverlust tritt häufig zusammen mit Tinnitus („Klingeln in den Ohren“) auf und ist mit Depressionen und kognitivem Verfall verbunden. In den Sektoren Bergbau, Bauwesen und verarbeitendes Gewerbe ist bekannt, dass ein hoher Prozentsatz der Arbeitnehmer gefährlichem Lärm ausgesetzt ist und daher ein höheres Risiko für Hörverlust besteht. Die Forscher identifizierten jedoch Teilsektoren innerhalb des Dienstleistungssektors, die ebenfalls einem höheren Risiko für Hörverlust ausgesetzt waren.

Der Dienstleistungssektor umfasst eine Vielzahl von Dienstleistungen, darunter: Zeitungs-, Musik- und Software-Publishing; Vermietung und Leasing; Finanztransaktionen; Rechtsberatung und -vertretung; Überwachung und Verwaltung von Regierungsprogrammen; Sicherheit und Überwachung; Ausbildungs ​​Training; Unterhaltung und Erholung; Unterkunft und Verpflegung; Maschinenreparatur; chemische Reinigung und Wäsche; und Landschaftsbau.

Die Forscher untersuchten Audiogramme für 1,9 Millionen lärmexponierte Arbeitnehmer in allen Branchen, einschließlich Audiogramme für 158.436 Servicemitarbeiter. Die wichtigsten Ergebnisse waren:

  • Die Prävalenz von Hörverlust innerhalb von Diensten lag bei 17% und damit sehr nahe an der Prävalenz aller Branchen zusammen (16%).
  • Viele Teilsektoren übertrafen jedoch die Gesamtprävalenz um große Prozentsätze (10-33% höher), und viele hatten ein hohes Risiko für Hörverlust.
  • Arbeitnehmer in der Verwaltung der Stadtplanung sowie in der kommunalen und ländlichen Entwicklung hatten die höchste Prävalenz (50%), und Arbeitnehmer in Verbrennungsanlagen und Verbrennungsanlagen für feste Abfälle hatten mehr als das doppelte Risiko, das höchste aller Teilsektoren.
  • Einige Teilsektoren, die traditionell als „risikoarm“ eingestuft wurden, wiesen ebenfalls höhere als erwartete Prävalenzen und / oder Risiken auf, wie z. B. professionelle und technische Dienstleistungen und Schulen. Beispielsweise hatten benutzerdefinierte Computerprogrammierungsdienste sowie Grund- und Sekundarschulen Prävalenzen von 35% bzw. 26%.

Beruflicher Hörverlust ist vermeidbar. Zur allgemeinen Verhütung von Hörverlust am Arbeitsplatz empfiehlt NIOSH, Lärm an der Quelle mithilfe der Kontrollhierarchie zu entfernen oder zu reduzieren. Wenn Lärm nicht auf ein sicheres Niveau reduziert werden kann, sollte ein wirksames Programm zur Erhaltung des Hörvermögens implementiert werden. Im Dienstleistungssektor sind zusätzliche Forschung und Überwachung für Teilsektoren erforderlich, für die nur ein geringes Bewusstsein für Hörgefahren oder ein Mangel an Hördaten besteht. Es ist sehr wichtig, die gefährdeten Arbeitnehmer in diesen Teilsektoren zu identifizieren und ihr Gehör mithilfe gezielter Interventionen zu schützen.

Die Studium, Prävalenz von Hörverlust bei lärmexponierten Arbeitnehmern im Dienstleistungssektor, 2006–2015finden Sie hierexternes Symbol.

Um mehr über die NIOSH-Forschung und die Prävention von Lärm und Hörverlust zu erfahren, besuchen Sie bitte diese Webseite. Weitere Informationen zur Überwachung des beruflichen Hörverlusts, einschließlich branchenspezifischer Statistiken zu Hörverlust, Tinnitus, Lärmbelastung und anderen Informationen, finden Sie auf der Website zur Überwachung des beruflichen Hörverlusts.

NIOSH ist das Bundesinstitut, das Forschung betreibt und Empfehlungen zur Verhütung arbeitsbedingter Verletzungen, Krankheiten und Todesfälle abgibt. Weitere Informationen zu NIOSH.